„Moderne Tierhaltung“ als „Dummwort des Jahres 2012“?

Der Begriff „Moderne Tierhaltung“ als agrarindustrie-beschönigendes Schlagwort der Agrarindustrie und des Bauernverbands wurde von Bäuerinnen und Bauern offenbar zum „Dummwort des Jahres“ gewählt

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Bauernverband will Bauern zu Agrarindustrie-Propagandisten schulen

Als „vergebliche Mühe“ bezeichnet die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) die Flut von sogenannten „Kommunikations-Seminaren“, in denen der Bauernverband die Teilnehmer für die Verteidigung der agrarindustriellen Tierhaltung im „Umgang mit Medien und Öffentlichkeit“ schulen will. Ein solches „Kommunikationstraining“, so die AbL, bräuchten eigentlich nur die wenigen Investoren von großen Schweine- und Geflügel-Agrarfabriken, die wirklich mit dem Widerstand von Bürgerinitiativen rechnen müssten.

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AbL fordert Kirchen zur Zurückweisung der Landvolk-Ausspäh-Aktion auf

Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) hat die Verantwortlichen in den Kirchengremien aufgefordert, sich gegenüber den Ausspäh-Aufforderungen des niedersächsischen Landvolk-Verbands über missliebige Äußerungen von Pastoren und Pfarrern zur Agrarindustrie schützend vor ihre Mitarbeiter zu stellen. Zu Recht bezeichneten viele Bürger und Kirchenvertreter dies als Versuch, mit „Blockwart-Methoden und Denunziation“ die kritische Auseinandersetzung mit der agrarindustriellen Tierhaltung in der Kirche durch Einschüchterung zu unterbinden.

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Landvolk-Mitglieder sollen Kritik von Pastoren an Agrarindustrie melden

 

Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) hat einen Aufruf des niedersächsischen „Landvolk“-Landesbauernverbands scharf kritisiert, in dem dieser seine Mitglieder zur Meldung von „unsachlicher, teilweise harscher Kritik“ an der „modernen Tierhaltung“ von Pastoren bei Erntedank-Gottesdiensten auffordert. Bei einem Gespräch zu Jahresbeginn 2013 wolle man dies dann bei einem Treffen des Landvolk-Präsidiums mit Landesbischof Meister zur Sprache bringen.

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Perspektivkommission veröffentlicht „Mensch und Land 1.0“

Brauchen wir künftig mehr oder weniger Landwirtschaft? Sollen die Bauern für den Teller oder den Tank ernten? Das sind nicht nur von Umweltschützern diskutierte Fragen. Der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz in Mecklenburg-Vorpommern, Dr.

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Protestaktion gegen Killerkeime auf dem Teller

Am 19.09.2012 haben PROVIEH und das Kampagnennetzwerk Campact zur gemeinsamen Protestaktion gegen die massenhafte Ausgabe von Antibiotika in der Tiermast aufgerufen. Die aufgebaute „Hähnchenfabrik“ vor dem Bundeskanzleramt sollte auf die Missstände in der Antibiotika-Vergabe aufmerksam machen. Menschen in Schutzanzügen impften Gummihähnchen vom Fließband mit riesigen Antibiotika-Spritzen. Der „Endverbraucher“ erhielt am Ende das mit Keimen belastete Gummihähnchen und verbannte dieses von seinem Teller.

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E-Mail-Aktion von Foodwatch: Versteckte Tiere kennzeichnen!

Foodwatch informiert: Gelatine im Multivitaminsaft, Schweineborsten in der Brotherstellung, Milchzucker in der vermeintlich rein pflanzlichen Schokolade: Wer sich vegetarisch oder vegan ernähren, aus religiösen Gründen Schweineprodukte meiden oder nur bestimmte Formen der Tierhaltung unterstützen möchte, bekommt wider Willen tierische Produkte untergejubelt. Eine Gesetzeslücke macht es möglich: In vielen Produkten stecken versteckte Tiere, ohne dass dies auf der Verpackung angegeben werden muss.

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